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Schamanismus in Peru

Das auf diesen Seiten vorgestellte Projekt bietet westlichen Menschen wie den mit dem Schamanismus nicht mehr vertrauten Peruanern die Gelegenheit, mit der ursprünglichen Kultur und Seinsweise der Menschen des amazonischen Regenwaldes und des dort beheimateten Heilungs- und Weisheitsweges vertraut zu machen.

In diesem Projekt geht es für die Europäer darum, ausgehend von ihrem westlichen Weltverständnis durch das Einlassen auf das Wissen der Schamanen Erfahrungsbereiche und Fähigkeiten im Bereich von Heilung und Selbstheilung zurück zu erobern, die es vor tausenden von Jahren auch einmal in der westlichen Welt gegeben hat. Den Peruanern bietet sich die Möglichkeit, das noch nicht so lang verschüttete Wissen ihres eigenen Kulturraums wieder zu entdecken und eine für die eigene Bevölkerung finanziell erschwingliche Medizin wieder mit Stolz zu betrachten und Wert zu schätzen.

Was ist daran das Besondere und warum ist der Kontakt mit dieser Seins- und Heilweise für Menschen des technisierten Westens wie für die Peruaner so wertvoll? Um das zu verstehen, müssen wir in unserem gewohnten Fühlen und Denken innehalten. Die Schamanen des Amazonasgebietes verfügen noch über einen direkten Zugang zur Geistwelt der Natur. Dabei kommunizieren sie unmittelbar mit Pflanzen- und Tiergeistern aber auch den Geistern ihrer Ahnen und erhalten von diesen anwendbare Informationen, mit welchen Pflanzen und auf welche Art und Weise Menschen mit Krankheiten wie Diabetes, Arthritis, Krebs oder Aids behandelt werden müssen.

Diese Heiler stehen mit den Wesen der Natur noch in direkter Verbindung. Sie schöpfen dabei aus dem Reichtum des vielfältigsten Ökosystems der Erde, das Pflanzen hervorgebracht hat, die in einer Sinfonie wechselseitiger Verbindung und des voneinander Lernens für die unterschiedlichsten Herausforderungen, die zu Krankheiten führen können, Lösungen entwickelt haben.



Das Einlassen auf diese Erfahrungsbereiche - sei es als Patient, Lern- und Wissbegieriger, finanzieller oder sonstiger Unterstützer bzw. Projektmitarbeiter - kann uns so unmittelbar mit der Natur verbinden, dass wir sie über das Empfinden als Lieferant für unsere materielle Lebensgrundlage hinaus als von Wesen beseelt wahrnehmen. Wesen, die darauf warten, mit uns zusammen zu arbeiten. Wenn wir das wirklich empfinden, bekommt der Schutz der Ökosysteme der Erde eine ganz andere Bedeutung.

Für die Menschen dort am Amazonas rund um die peruanische Stadt Iquitos kann die Kooperation mit uns Europäern im Rahmen des Projekts zur Überwindung des derzeitigen Prozesses der Stagnation und Degeneration führen. Dieser Prozess liegt in der Geschichte der peruanischen Bevölkerung begründet als Mischung von besiegten und entwurzelten Indianern mit den Nachfahren der weißen spanischen Eroberer, deren Weltreich längst untergegangen ist. Diese Menschen können von unserer Fähigkeit profitieren, Projekte, und Orte bzw. Lebensbereiche materiell zu entwickeln, an die eigenen Fähigkeiten und Werte zu glauben und damit die eigenen Projekte auch ökonomisch zum Erfolg zu führen.